Wir legen los!

Die Idee zur Gründung des Headline-Health Studios liegt schon einige Zeit zurück, aber sowohl die Idee als auch ich selbst benötigten diese Zeit, um zu reifen. Aber jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um das Projekt umzusetzen: nach gut 35 Jahren Berufserfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit, nach Ausbildungen in der Friedens- und Konfliktforschung, im Journalismus und in der psychologischen Beratung, mit den aktuellen Erfahrungen in der internationalen Medienentwicklung als freier Mitarbeiter bei der Deutschen Welle fühle ich mich bestens gerüstet, es anzugehen.

Das Headline-Health Studio soll eine spezialisierte Schnittstelle zwischen Medienwelt und mentaler Gesundheit werden – mit unkompliziertem, aber diskretem und sicheren Zugang. Zunächst wird die psychologische Beratung in Präsenz als auch in einem virtuellen Setting angeboten. In einem weiteren Schritt wollen wir eine App-gestützte Lösung entwickeln, validieren und danach zugänglich machen. Die Belastungen für die Medienschaffenden, aber auch für die Mediennutzenden sind hoch und werden immer vielfältiger und schwerer zu verarbeiten. Gleichzeitig nehmen allgemeine Therapieangebote ab – oder stehen für bestimmte Personenkreisen gar nicht zur Verfügung (z.B. Exil-Journalist*innen). Und auf den Medienbereich spezialisierte Angebote existieren außerhalb weniger Medienhäuser auch noch nicht. Diese Lücke wollen wir füllen.